Die Ionischen Inseln gehören zu Griechenland, liegen im Ionischen Meer und bestehen aus etwa 50 Inseln. Die Größten sind die Inseln Korfu, Paxi (auch Paxos), Lefkas, Ithaka, Kefalonia, Zakynthos und Kythira. Die Ionischen Inseln gehören zwar seit dem Jahr 1864 zu Griechenland, bilden aber eine eigene Verwaltungsregion und sind in ihrer Architektur stark von venezianischen Einflüssen geprägt, gehörten sie doch bis 1797 zur Republik Venedig.
Das Klima auf den Ionischen Inseln kann man guten Gewissens als mediterran bezeichnen und die Vegetation ist bedeutend ausgeprägter als beispielsweise auf den Ostgriechischen Inseln.
Korfu, Kefalonia und Zakynthos verfügen über einen Flughafen und die anderen Inseln erreicht der Urlauber bequem mit der Fähre.
Die wohl bekannteste und am nördlichsten der Ionischen Inseln gelegene Insel ist Korfu. Diese Insel ist nicht sehr weit von der albanischen Küste entfernt und auch von Italien ist sie leicht mit der Fähre zu erreichen. Berühmt, ja beinahe berüchtigt ist Korfu gerade bei jüngeren Besuchern wegen der allgemein herrschenden Partyatmosphäre. Das Nachtleben in Griechenland selber ist verglichen mit dem der Insel ruhig, still und langsam. Große Jugendherbergen und viele Hotels haben sich dem Boom der feierfreudigen Klientel angepasst und warten mit moderaten Preisen und dennoch hervorragendem Service auf. Auf Korfu dominiert die Partymeile, die nur 19 Quadratkilometer große Insel Paxos hingegen ist eher von Wanderern besucht. Menschen, die ausspannen wollen, Erholung suchen und gerne mit netten Menschen zusammen sind, lieben Paxos wegen der noch wirklich ursprünglich griechischen Atmosphäre.
Die Insel Lefkas ist durch eine Drehbrücke mit dem griechischen Festland verbunden, wird für den Tourismus zwar immer interessanter, jedoch wird sehr darauf geachtet, nicht dem Massentourismus zum Opfer zu fallen. Segler, Surfer oder Wanderer fühlen sich auf Lefkas unheimlich wohl. Wunderschöne Strände, kristallklares Wasser und leicht bis schwer begehbare Wanderrouten ziehen Wassersportler ebenso an, wie Wander-Anfänger und Fortgeschrittene.
Die größte der Ionischen Inseln ist Kefalonia. Dieses Eiland wurde vom Tourismus weitestgehend verschont und lädt vor allem Naturfreunde ein. Die üppige Vegetation, die traditionelle Küche der Einwohner und deren fast überschwängliche Gastfreundschaft lassen den Urlauber unvergessliche Tage erleben.
Die Inseln Ithaka und Kythira sind touristisch weitestgehend wenig erschlossen. Kleine Fischerdörfer, romantische Ortschaften im Inneren der Insel mit sehr günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und einfachen, freundlichen Menschen sind besonders für Erholungssuchende geeignet.
Die Insel Zakynthos ist laut, schrill und hat sich dem Massentourismus ergeben. Erholung findet man kaum, aber für Party-Liebhaber ist die Insel wie geschaffen.

