Die Kykladen in Griechenland umfassen über 220 Inseln im Ägäischen Meer. Die größten und wohl auch bekanntesten sind: Amorgos, Anafi, Delos, Santorini, Ios, Milos, Mykonos, Naxos, Syros und Tinos.
Einst waren die Kykladen geprägt von Landwirtschaft und erhielten daher den Beinamen “Die Perlen Hellas”. Heute beschränkt sich dieser Wirtschaftszweig beinahe ausschließlich auf den Anbau von Oliven und hervorragendem Wein.
Die Bewohner der Inseln teilen die tolle Landschaft, das warme Klima, das wunderschöne Meer und das zum Teil noch recht einfache Leben gern mit ihren Gästen und die Tourismusbranche dankt ihnen das mit vielen zahlenden Besuchern.
Die Insel Amorgos bietet neben Stränden mit so wohlklingenden Namen wie Agios, Pavlos oder Aigaili und einem damit verbundenen Badeurlaub auch eine beeindruckende Gebirgskette, um die verschiedene Wanderrouten für versierte Wanderer oder auch für Leute, die sich mal eben in dieser Sportart erproben möchten, führen. Sehenswert ist hier vor allem Chozoviotissa, das im 9. Jahrhundert gegründete Bergkloster.
Als eines der Lieblingsziele der Griechenlandurlauber hat sich die Insel Mykonos etabliert. Mit tollen Stränden an der Südküste, einem Viertel namens “Klein Venedig”, der schmalsten Gasse der Welt, der Kirche Panagia Paraportiani und vielen Restaurants und Cafès präsentiert sich Mykonos seinen Besuchern traditionell, geschichtsträchtig und hochmodern.
Die Insel Syros macht ihrem Namen alle Ehre. Die Phönizier beschrieben ihre Eindrücke von der felsigen Landschaft, indem sie die Insel so betitelten. Im Osten von Syros finden sich wunderschöne Strände und nahegelegene, kleine und urgemütliche Fischrestaurants. Im Inneren der Insel, die aus den Teilen Ermoupolis und Ano Syros besteht, können ein Jesuiten- und ein Kapuzinerkloster besichtigt, Wanderrouten erkundet und kleine, duftende Wäldchen genossen werden.
Nicht alle der 220 Inseln der Kykladen sind dem Tourismus erschlossen, aber die einzigartige Landschaft, die gastfreundlichen Menschen, das tolle Wetter und die hervorragende Küche trösten über zu viel oder zu wenig Nightlive und über übermäßig vorhandene oder nicht vorhandene Shoppingmöglichkeiten hinweg.

