Urlaub in Griechenland

Makedonien

Makedonien ist ein Gebiet auf der Balkanhalbinsel, dessen größter Teil die heutige Region Makedonien in Nord-Griechenland bildet. Nördlich davon befindet sich die eigenständige Republik Mazedonien. Makedonien ist ein Gebirgsland mit über 2700m hohen Gebirgsstöcken und dazwischen liegenden Becken. Klimatisch ist es im Sommer durch Trockenheit und im Winter durch relativ milde Temperaturen gekennzeichnet.

Wirtschaftlich große Bedeutung hat der Bergbau (Erze und Braunkohle), aber auch die Nahrungsmittel-, Tabak- und Textilindustrie. Angebaut werden neben Weizen vor allem Wein, Obst und Tabak. In den höheren Lagen herrscht Schafhaltung vor. Die den Griechen verwandten Makedonen gelangten im 4.Jahrhundert vor Christus unter ihren Königen Philipp II. und Alexander dem Großen zur Vorherrschaft in Griechenland und Kleinasien. Im Kampf um die Nachfolge Alexanders zerfiel das makedonische Reich und verlor unter römischer, byzantinischer, bulgarischer und osmanischer Herrschaft seine Bedeutung. Der größte Teil des Landes kam 1918 als Teil Serbiens an das spätere Jugoslawien, von dem Mazedonien 1991 seine Unabhängigkeit erklärte.

Die Region Makedonien wurde 1913 Teil des griechischen Staates. Aufgrund dieser langen Historie gibt es in Makedonien einige Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Ein Muss ist der Besuch Thessalonikis mit der Basilika des Heiligen Demetrius, dem Schutzpatron der Stadt. Des Weiteren befinden sich hier ein Reiterdenkmal Alexanders des Großen und viele altertümliche Kirchen. Interessant sind auch die vielen Einflüsse anderer Kulturen, die sich in vielen Bauwerken der Altstadt wieder finden. Beispielhaft hierfür ist das Geburtshaus des Begründers der Türkei Kemal Atatürk.

Auch byzantinische Kirchen und Mosaike finden sich in allen Regionen Makedoniens. Vor allem aber ist die Region für Naturliebhaber geeignet und lädt zu ausgiebigen Bergwanderungen ein, zum Beispiel zum Berg Athos, auf dem sich die orthodoxe, unter griechischer Souveränität stehende, Mönchsrepublik befindet.